GUI und flexible Anzahl der Zeilen

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Tobias Becker
Beiträge: 149
Registriert: So Apr 17, 2005 8:43 pm

GUI und flexible Anzahl der Zeilen

Beitrag von Tobias Becker »

Hi,

im bin im Moment bei einer Organisation beschaeftigt, die liebend gerne von ihrer jetzigen Software fuer Liedprojektion loskommen moechte (buggy ohne Ende und auch sonst komisch).
Songbeamer ist fuer uns in die engere Auswahl gekommen, allerdings gibt es momentan zwei wesentliche Dinge, die uns von einer Einführung / Kauf abhalten.
Ich moechte meine Anfrage nicht als wichtiger als andere bezeichnen, sondern nur deutlich machen, wie wichtig diese beiden Features fuer unsere Organisation sind.

1. Flexibles Veraendern der Anzahl der projizierten Zeilen
Auch wenn es inhaltlich ein absolutes "Unding" ist, stehen wir aufgrund wechselnder Veranstalter haeufiger vor dem Problem die Anzahl der projizierten Zeilen "vor Ort" aendern zu muessen. Dabei ist dann egal, ob die Folienumbrueche inhaltlich keinen Sinn mehr machen - es geht einfach nur darum, die Lieder im Format (2, 4, 5, 6, 8, 10) -zeilig zu praesentieren. Hierbei geht es jetzt nicht um Ästhetik oder Professionalitaet (ich persoenlich wuerde immer die Folienumbrueche von Hand und mit menschlicher Entscheidung aendern) sondern ausschliesslich um Kundenorientierung / Kundenwuensche.

2. Drastisch einfacherer (optionale) GUI
Songbeamer ist stabil und super supported (keinesfalls selbstverstaendlich, wie wir schmerzlich erfahren durften) aber "leidet" durch einen aktiven und guten Programmierer + aktive Community auch an zu vielen Features. Das ist an sich nichts Schlimmes, dadurch kann es vielen Nutzern individuell dienen und ist auf jede denkbare Situation anpassbar.
Fuer unseren Betrieb ist es jedoch unerlaesslich, dass die Software einen "megaeinfach"-Modus hat. Das heisst nicht, dass die Software keine Features mehr haben sollte, sondern einfach nur besser verstecken ;-)
Alles jenseits von “Folien weiterklicken” und vielleicht noch “auf schwarz schalten” und “Bibelverse anzeigen” sollte in irgendwelchen "Advanced"-Menus verschwinden.
Oder man hat einen Umschalter von "Normal" auf "Advanced" oder so. Ob man dabei "Normal" durch ein paar Tick-Boxen selbst konfigurieren kann oder nicht sei noch mal dahingestellt.

Ok, wie realistisch waeren diese beiden Punkte bis, sagen wir, Sommer diesen Jahres?
Wir sehen vollkommen ein, dass es nicht selbstverstaendlich ist eine Software quasi "individuell" zu gestalten, und viele Mitbewerber bieten einen solchen "Service" nicht an. Gerade deshalb habe ich meine Hoffnungen in Songbeamer gesetzt ;-)

Fuer Rueckfragen immer zu haben
Gruss
Tobi
Sebastian
SongBeamer Team
Beiträge: 6379
Registriert: Fr Nov 14, 2003 11:31 pm

Beitrag von Sebastian »

Also der Punkt 2 geht jetzt auch schon, er ist nur gut versteckt :-)

Unter Extras->Anpassen kannst du dir das Menü umkonfigurieren. Du müßtest jetzt nur ein oder zwei neue Symbolleisten erstellen, und alle Einträge vom Menü, die du nicht brauchst auf diese Symbolleisten verschieben.
Wenn du mit der rechten Maustaste auf die Symbolleisten klickst, dann kannst du dir aussuchen, welche Symbolleisten gezeigt werden sollen und damit zwischen megaeinfach und advanced umschalten.
Auf diese Weise hast du sogar die Wahl, was im megaeinfach Modus drin ist. Ich vermute, daß es da verschiedene Anforderungen geben dürfte.

Punkt 1 steht ja schon fast im Widerspruch zu Punkt 2. Auf der einen Seite benötigst du megaeinfach, und dann neue Features ;-). Mich würde mal interessieren, welchen Hintergrund diese Kundenwunsch hat. Also zwei-zeilig könnte ich noch nachvollziehen, wenn nur begrenzt Platz zur Verfügung steht, speziell bei Live-Video. Sollte man dann die normalen Folienumbrüche noch zusätzlich berücksichtigen? Von der Programmierung her dürfte es nicht allzu schwer sein.

Was ich auch schon mal überlegt hatte, wäre so eine Art automatische Seitenaufteilung. Also entsprechend einer Vorgabe von 2-3 Zeilen könnte man dann bevorzugt bei Satzzeichen wie "." oder "!" am Ende einer Zeile einen Seitenumbruch einfügen. Was hältst du davon? Oder ist die Vorgabe immer ganz strikt "zwei-zeilig"?
Gruß, Sebastian
MichaelB
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Beitrag von MichaelB »

Bei meiner Arbeit als Konstrukteur werde ich jeden Tag mit der Thematik Un- und sinnige Wünsche umzusetzen konfrontiert.(Reihenfolge ist keine Wertung). Was ich weiß ist, daß der Auftraggeber/Kunde mit dem gekauften Produkt zufrieden sein will!!! Das Anforderungsprofil für den Auftrag wird dabei aber leider meißtens nicht von Technikern erstellt, die die Auswirkungen ihrer Vorgaben mitunter nicht so genau kennen (können) Als bester Weg hat sich dabei immer bewährt, sich Auftraggeber/Kundenseitig mit einer Person zB. telefonisch in Verbindung zusetzen die technisch in einer Beziehung dazu steht und sie auf die Konsequenzen bei 1:1 Umsetzung aufmerksam zu machen, nachzufragen was sie eigentlich bezwecken und welche Punkte unbedingt, aber aus welchem Grund eingehalten werden müssen und wo man Spielraum hat. Meißtens kann ich das Gespräch dann schon in eine Richtung kanalisieren, wo Lösungen Sinn machen und schon oft ansatzweise da sind.
Bei den Dir vorgegebenen Bedingungen scheint es ähnlich zu liegen.
Dabei ist dann egal, ob die Folienumbrueche inhaltlich keinen Sinn mehr machen - es geht einfach nur darum, die Lieder im Format (2, 4, 5, 6, 8, 10) -zeilig zu praesentieren. Hierbei geht es jetzt nicht um Ästhetik oder Professionalitaet sondern ausschliesslich um Kundenorientierung / Kundenwuensche.
welcher Veranstalter/Kunde kann mit einem Produkt zufrieden sein, wenn die Umbrüche keinen praktischen Sinn machen und dannach Leute kommen und nachfragen, ob man daß nicht auch sinnvoller gestalten könnte und für Songbeamer wäre dies die schlechteste Werbung die man machen könnte!!! Mein Tipp, nimm paar Lieder und mache für jedes die geforderte Formataufteilung. Suche das Gespräch mit einer kompetenten Person und lege die Auswirkungen dar, für die Optik, die singenden und den SB-Bediener. Am besten mit Screenshots und frage ob sie das wirklich so wollen oder ob es auch einfacher ginge. Gerade 8 und 10 zeilig kenne ich kaum irgend welche Strophen und nur automatisch Zeilen zählen und dann anzeigen, so singt niemand. Laß mal hören!
MichaelB
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Tobias Becker
Beiträge: 149
Registriert: So Apr 17, 2005 8:43 pm

Beitrag von Tobias Becker »

Hallo zusammen,

bitte entschuldigt die spaete Antwort, dass hat nichts mit der Wichtigkeit (fuer uns) des Problems zu tun, sondern eher mit der Dringlichkeit.. wenn wichtige Sachen nicht dringend sind, werden sie oft nicht fortgefuehrt.. egal, genug der Philosophie.. ;-)


Zu Punkt 1:
Hintergrund: Ganz einfach Tradition. Von der Nutzung her ist es so, dass wir in der Regel 2-zeilig fahren (bzw. wenns nicht passt dann bleibt am Ende einer Strophe auch schon mal eine einzelne Zeile uebrig).
Es gibt allerdings auch (tradiontionellere) Konferenzen, die 4-zeilig mit abgedunkeltem (!) Videobild wuenschen (sieht dann aus wie Matsche) oder eben gar kein Video (schwarzer Hintergrund, manchmal auch langsam bewegte Videos), dann eben 4-8 zeilig. 10-zeilig kommt eigentlich nicht vor.
Sinnvolle Definitionen der Zeilenzahl bei unserer Anwendung (sofern es nicht einfach nur ein Feld ist, in das man die Zahl eingibt) (jeweils inkl. einer evt. uebersetzung): 2, 3, 4, 6, 8, 10
Die Zeilenzahl wird NICHT on-the-fly geaendert, sondern nur von Event zu Event. Also eine Einstellung innerhalb der Masterformatierung des Textes reicht vollkommen aus.

Bei den Folien gibt es eig. 2 Hauptprobleme (die alle unter das Hauptproblem "automatisierte Zeilenumbrueche" fallen):
1. Stiefkinder
2. Kombinierte Texte

Erklaerung:
1. Refrain hat 7 Zeilen, Einstellung ist auf 5 oder schlimmer 6, im Ergebnis habe ich einmal 5 (6) und einmal 2 (1) Zeile. Nicht schoen >> Formel: Gesamtanzahl der Zeilen eines Liedabschnittes und dann /2, wenn ungerade: um 1 groessere "Haelfte" auf die erste Folie. In dem Beispiel: 4 Zeilen auf der 1. und 3 Zeilen auf der 2. Folie
2. Fuer einen neuen Liedabschnitt gibt es auch eine neue Folie. Wenn ein Liedabschnitt nur 2 Zeilen hat, wird er in einem 6-zeiligen Preset eben auch nur 2-zeilig angezeigt.
Evt. kann man sich eine Option ueberlegen, dass es die Moeglichkeit gibt, die Liedteile als "verwandt" zu bezeichnen (z.B. Bridge und Refrain). Wenn es dann funktioniert, dass verwandte Liedteile ZUSAMMEN auf EINE Folie passen (z.B. Refrain (2 Zeilen) und Bridge (3 Zeilen) in einem 6 Zeilen Preset) dann wuerden sie eben zusammen angezeigt - aber NUR wenn als verwandt markiert! (Ohne diesen "verwandt" schalter koennte es passieren, dass Liedteile zusammen angezeigt werden, obwohl einer der Teile garnicht oder nur viel spaeter im Lied (z.B. bei der 2. Wiederholung) benoetigt wird.
Diese ganze "Verwandt" Sache ist aber nur eine Option und fuer die Funktion nicht zwingend erforderlich.


Zu Punkt 2:
Das vereinfachte Interface war kein Problem, wirklich super! Hier ist mein Ergebnis:
Bild

Genau so hatte ich es mir vorgestellt!


3. Noch was Neues:
Importformat: Von SongPro (von Creation Software, einfach Googlen) nach SongBeamer. DB hat etwas 3000 Lieder.. Was kann man da machen? Bei Bedarf kann ich gerne eine Beispiel Datenbank schicken, aber ich denke, die der Testversion beiliegenden waere ausreichend.


lg, tobi
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