In ein paar Tagen kommt mein Laptop mit dem ich in Zukunft alles machen will
Sorry, aber da kraeuseln sich mir irgendwie die Fussnaegel
Natuerlich ist es vollkommen in Ordnung und legitim, wenn du bei einem frueheren Event viele Funktionen deines Computers gleichzeitig genutzt hast, und dies auch ohne Probleme funktioniert hat. Die Argumentation hakt allerdings, da es mit Computern sehr schwer ist, Situationen "gleich" zu machen. Was einmal klappt, klappt nicht zwangslaefig ein 2. mal.
Wenn ich an meinem Rechner arbeite, laufen auch selten weniger als 15 Anwendungen, die sich dann um Rechenzeit usw. schlagen.
Und natuerlich passiert es dann auch schon mal, dass etwas schief laeuft, und dann wird eben die Anwendung abgeschossen und weiter im Text. Selbst wenn der komplette Computer Probleme macht (von Stromausfall (angenommen wir haetten keine UPS

) bis hin zu "bluescreen" etc.): die Anwendungen werden wieder gestartet und weiter gehts. Aergerlich und etwas Zeitraumend ist es zwar schon, aber wofuer hat man schnelle computer wenn man immer nur eine Aufgabe gleichzeitig erledigen koennte?
ABER: Wir reden doch hier ueber den Live Bereich!
Das meiste, was wir machen, ist nur 1x da. Vermasselt man / der Computer es, gibt es kein 2. Mal (Liedtexte anzeigen, Aufnahme, um mit die haefigsten zu nennen).
Da es nunmal in der Natur von Computern liegt, dass sie hochkomplex und in der Regel nicht mit einer Anti-Absturz-Garantie versehen sind, sollte man mit dem "GAU" rechnen - und das ist, wenn eine Anwendung, die "Live" benoetigt wird, nicht mehr funktioniert.
Was kann man dagegen machen: Natuerlich Vorbereitung, Testen, und sorgfaelltige Konfiguration. Das eliminiert aber trotzdem nicht die Gefahr, dass ein Computer nicht tut, was er soll.
Zudem erhoeht es die Gefahr expotentiell, wenn Wechselwirkungen hinzukommen (einfaches Beispiel: die zusaetzliche Last auf der Festplatte durch den Kopiervorgang der Fotos verhindert einen linearen Fluss der Daten, die zur Anzeige des Videos benoetigt werden, komplizierteres Beispiel: eine bestimmte, "harmlose" Funktion zur Anzeige der Kurven des Aufnahmeprogramms veraendert eine systemweite Einstellung der Grafikausgabe so, dass die Blende in Songbeamer nicht mehr fluessig laeuft).
Fuer den Fall, dass der Computer nicht das tut, was er soll, ist es nun also das Ziel, den Schaden zu begrenzen. Ein recht teures Beispiel aus der Industrie ist die Redundanz, also das Vorhalten "ueberfluessiger" Systeme, die nur im Schadensfall genutzt werden. Ein guenstigeres Beispiel ist die Verteilung von Aufgaben, sodass ein Konflikt / Fehler in einem Teil nicht (zwangslaeufig) andere Teile beeinflusst.
Praktisch: Liedprojektion auf einem Rechner, Audioaufnahme auf einem 2.
Weiter koennte man beide noch aus unabhaengigen UPS (unterbrechungsfreie Stromversorgung) speisen, sodass ein Fehler in einer der beiden UPS nicht beide Rechner lahmlegt. Usw., usf.
Wenn es wirklich nur um ein paar Ablaufplaene in Worddocs geht, nehe ich z.B. lieber meinen eigenen Laptop mit.
Noch ein Kommentar zu Multi-Monitor-Loesungen: Ich habe vor kurzem die DualHead2Go von Matrox ausprobiert (1 auf 2, VGA) und ein Problem, dass ich hatte, war dass die weiteren Monitore nur als zusammenhaengender Bildschirm mit entsprechend groesserer Aufloesung erkannt werden (also z.b. 2. Monitor mit 2048 x 768 px, was dann eben auf 2 Bildschirmen mit je 1024 x 768 px angezeigt wurde). Es war dann nicht moeglich z.B. Powerpoint anzuweisen, die Praesentationen nur auf dem Pixelbereich 1024x768 anzuzeigen, da es sich Standardmaessig immer den ganzen (oder 1/4) des kompletten Monitors nimmt.
Vermutlich gibt es von Matrox dafuer Treiber, aber ich hatte keine Zeit mich weiter mit dem Problem zu beschaeftigen.
Das fiel mir nur gerade ein, als ich das Thema hier gelesen habe..
lg, tobi